Einen eigenen Blog erstellen in 60 Minuten – mit WordPress

By Peter Höppner

Jul 27
Einen eigenen Blog erstellen in 60 Minuten.

Deinen eigenen Blog erstellen? Ja, Du kannst das!

Einen Blog erstellen in 60 Minuten. Das klingt zu gut um wahr zu sein – aber es gibt nicht einmal einen Haken. Es ist wirklich in dieser Zeit zu machen.

 
Auch wenn Du bisher nicht der “Online-Mensch” bist und das Erstellen von Homepages für dich bisher eine Aufgabe für Computerspezialisten war, wirst Du feststellen, dass es viel einfacher ist als Du glaubst. Solltest Du wider Erwarten doch Probleme bekommen, dann schreibe mir. Ich helfe dir dann.

Was Du brauchst um einen Blog zu erstellen

  • Eine Domain. Ein Name für deinen Blog.
  • Webhosting. Ein Platz im Internet, der deine Seite der ganzen Welt zugängig macht.
  • Eine einfache Schritt für Schritt Anleitung. Die liest Du gerade.

Was Du in dieser Anleitung lernst

  • Wo und wie Du deine Domain registrierst (www.deinname.de)
  • Wie Du dein Webhosting einrichtest
  • Wie Du die Domain mit deinem Webhosting verbindest
  • Wie Du deinen WordPress-Blog erstellst
  • Wie Du dein Layout (Theme) ändern kannst
  • Wie Du Plugins installierst um die Funktionen deines Blogs zu erweitern

Warum, wo und wie Du deine Domain registrierst

Warum brauchst Du eine Domain?

Wenn Du einen Blog starten möchtest, dann brauchst Du einen Platz auf einem öffentlich zugänglichen Server. Auf diesem wird dein Blog (in Form von Dateien und Datenbank) abgelegt und ist somit öffentlich zugängig.

 
Um jetzt deinen Blog aufrufen zu können, braucht dieser eine eindeutige Adresse, welche man im Browser eingeben kann um ihn aufzurufen. Dieses geschieht mittels der sog. IP-Adressen.
 
Diese sehen so aus: 15.17.124.553 Da sich diese Adressen jedoch niemand merken kann, brauchst Du eine Domain. Deine Domain leitet also deinen Besucher direkt weiter zu der IP-Adresse deines Servers und macht deinen Blog somit unter deinem ausgewählten Namen sichtbar.

Tipps zur Auswahl deiner Domain

Wenn Du deinen eigenen Blog erstellen möchtest brauchst Du einen Domainnamen, der im Idealfall gleichlautend mit deinem Blog ist.

 
Da Du an dieser Stelle bisher weder Blog noch Domain hast, kannst Du dir jetzt Gedanken über die Namensgebung machen. Lass dir dabei Zeit und überlege Dir den Namen gut. Willst Du z. B. lieber einen Markennamen nutzen oder unter deinem Namen schreiben. Wenn Du weißt, dass Du ausschließlich über ein bestimmtes Hobby schreiben willst, dann bietet sich beispielsweise ein Markenname (Blog: Angelwelt – Domain: angelwelt.de) an. Vielleicht startest Du aber auch in einem Bereich, von dem Du noch nicht abschätzen kannst wo die Reise endet, dann schreibe doch unter deinem Namen (Peter Höppner schreibt über Online-Marketing, es ist aber durchaus möglich, dass ich mich irgendwann auf einen Aspekt des Online-Marketing spezialisiere).
 
Es ist sehr flexibel unter dem eigenen Namen zu starten. Es mag aber nicht jeder und es ist auch nicht für jedes Thema angebracht. Lass dir also Zeit und wähle den Namen mit Bedacht. Den Namen später zu ändern ist zwar mit der Strategie Domain von Webspace zu trennen nicht besonders aufwändig aber es kostet immer Besucher und Besucher sind deine potentiellen Kunden. Wenn Du planst auch auf social media Plattformen tätig zu werden (Im Zweifel plane es mit ein!!! Wir wollen ein Business erstellen), prüfe ob der Name dort auch verfügbar ist.

 
 
 

Hier kannst Du schauen, ob dein Wunschname frei ist

In dem Eingabefeld auf Namecheap kannst Du die Domain mit gewünschter Endung eingeben. Du bekommst dann angezeigt, ob die Domain frei ist und es werden dir Alternativen aufgezeigt.

Bei Namecheck gibst Du bitte nur den gewünschten Namen ein, also z. B. peterhoeppner und nicht peterhoeppner.com
 

Wo und wie registrierst Du deine Domain?

Ich bin ein großer Freund davon, die Domain nicht bei dem selben Anbieter zu registrieren, bei dem Du auch das Hosting buchst. Der eine Grund liegt darin, dass es kostengünstiger sein kann, wenn man sich für beide Leistungen die günstigste Variante heraussucht. Hierüber möchte ich aber gar nicht weiter schreiben, da es in meinen Augen Quatsch ist, sich über ein paar Cent (denn viel mehr spart das ganze nicht) zu unterhalten wenn man ein Business aufbauen/ betreiben möchte. Der zweite Grund – jetzt wird es interessant – ist der, dass ein späterer Umzug zu einem anderen Hoster so viel einfacher wird. Eine Domain zu einem anderen Anbieter umzuziehen ist weit aufwändiger, als die Homepage auf einen anderen Server umzuziehen. Wenn dein Business, was wir ja anstreben immer besser läuft, kann dieser Moment des Wechsels schneller kommen als Du glaubst. Und glaube mir, mit einem Hoster unzufrieden zu sein ist bedeutend leichter als mit der Firma, die deine Domain(s) verwaltet. Ich musste das auch schmerzlich lernen und werde aus diesem Grunde nach und nach alle meine Domains zu namecheap.com* umziehen. Wie die Registrierung deiner Domain funktioniert zeige ich dir jetzt in dem folgenden kurzen Video.

 

Wie Du dein Webhosting einrichtest

In den folgenden Absätzen richten wir jetzt dein Hosting für deinen Blog ein. Dort wirst Du deinen Blog erstellen. Jetzt gibt es auf WordPress.com (bitte nicht mit WordPress.org verwechseln) die Möglichkeit mit WordPress (dem System) einen kostenlosen Blog einzurichten. Das machst Du bitte auf keinen Fall, wenn Du ein Geschäft aufbauen willst. Dein Geschäft gehört Dir! Genau deshalb musst Du die volle Kontrolle über deinen Blog haben. Das hast Du aber nur, wenn Du deinen eigenen Blog auf deinem eigenen Serverplatz und mit deiner eigenen Domain betreibst. Wenn Du deinen Blog auf WordPress.com einrichtest, dann hast Du in der kostenlosen Version z.B. folgende Einschränkungen:

  • Es werden WordPress.com Werbeanzeigen angezeigt.
  • Eigene Werbeanzeigen darfst Du erst ab dem Tarif “Premium” schalten.
  • Du darfst die nur aus den vorgegebenen Designvorlagen (Themes) wählen.
  • u.s.w.

Ich empfehle dir für deinen Blog das Hosting bei Siteground* zu wählen. Siteground* zählt zu den von WordPress.org empfohlenen Hostern. Siteground* verfügt über sehr schnelle Server, einen WordPress update Service und die Möglichkeit deinen Blog mit einem Klick zu installieren. Weiterhin verfügt Siteground* über einen Weltklasse Service und das ist kein Werbeversprechen, sondern meine eigene Erfahrung. Das einzige Manko für den ein oder anderen könnte sein, dass die Benutzeroberfläche in englisch ist. Mit dieser Anleitung sollte das aber kein Problem sein. Das Control Panel in dem Du deinen Serverplatz bearbeitest lässt sich auch auf deutsch umstellen und wenn Du wirklich nicht weiterkommst, dann kannst Du mich gerne kontaktieren und ich werde dir helfen! Solltest Du trotz allem Bedenken wegen der Sprache haben, so kann ich dir domainfactory.de* empfehlen. Im Folgenden werde ich jedoch die Einrichtung deines Blogs nur für Siteground* erklären. Geh jetzt, damit Du direkt auf der richtigen Seite bist, über diesen Link auf Siteground.com*

 

Wenn alles geklappt hat bist Du jetzt das erste mal im Backend deines Hostings. Herzlichen Glückwunsch!

Wie Du die Domain mit deinem Webhosting verbindest

Wenn Du dein Hosting bei Siteground* eingerichtet hast, musst Du sicherstellen, dass der Domain-Name richtig eingerichtet ist und deine Leser den richtigen Inhalt sehen, wenn sie deine Domain besuchen. Um deinen Domain-Namen von Namecheap* mit deiner Siteground-Website zu verbinden, musst Du dich bei den beiden Konten einloggen.

Melde dich bei deinem Siteground Backend an

Klicke auf “My Accounts” und danach auf “Information & Settings”. Dort findest Du den Abschnitt „Account DNS“. Die zwei Nameserver, die dort zusammen mit entsprechenden IP-Adressen aufgelistet sind, sind die Daten, welche Du benötigst. Sie werden so oder ähnlich aussehen: ns1.es2.siteground.eu (***.***.***.***) ns2.es2.siteground.eu (***:***:***:***)

Siteground Backend. DNS Adressen finden.

Kopiere die beiden Nameserver in die Zwischenablage. Dies sind die Werte, die Du auf der Namecheap-Seite ausfüllen musst.

Rufe dein Namecheap-Konto auf

Melde dich bei deinem Namecheap-Konto unter https://www.namecheap.com* an. Klicke links auf “Dashboard”. Hier kannst Du alle Services, die Du bei Namecheap* gekauft hast verwalten. Klicke hinter deiner Domain auf “MANAGE”

Namecheap Backend. Domain bearbeiten.
Gehe dann zum Abschnitt “Nameservers“, klicke auf “Namecheap BasicDNS” und wähle im sich öffnenden Auswahlmenü “Custom DNS”. ​
Namecheap Backend. DNS-Adresse bearbeiten.

Hier trägst Du jetzt die Nameserver aus deinem Siteground-Backend ein.

Namecheap Backend. DNS-Adresse eintragen.
Abschliessend speicherst Du diesen Eintrag mit einem Klick auf das grüne Häkchen. Alle weiteren Einstellungen können vorerst so bleiben. Damit hast Du jetzt deine Domain mit deinem Hosting verbunden. Allerdings wird deine Domain nicht sofort funktionieren. Du musst jetzt etwa acht Stunden (manchmal mehr) warten, bis die Einrichtung abgeschlossen ist. Das liegt daran, dass jetzt diese neue Adresse für deine Domain auf allen Nameservern weltweit eingetragen wird. Danach können dann User aus aller Welt, nach Eingabe deiner Domain, auf deine Homepage/ deinen Blog (die/ den wir noch erstellen) zugreifen. So ähnlich sieht es aus, wenn Du deine Domain im Browser eingibst und die Domain noch nicht auf den Webspace bei Siteground* zugreift (die Einrichtung ist noch nicht abgeschlossen):
Domain bei Namecheap.
So sieht es aus, wenn die Einrichtung abgeschlossen ist und bevor wir den WordPress Blog eingerichtet haben (um die Seite neu zu laden und den Cache des Browsers zu leeren, drückst Du Strg und F5. Beim Safari Strg und R. Die Kommandos für den Mac findest Du hier.):
 
Domain bei Siteground.

Wie Du deinen WordPress-Blog erstellst

Jetzt ist also alles vorbereitet deinen ersten Blog zu erstellen. Das war noch vor einiger Zeit eine Herausforderung, die einige Zeit in Anspruch genommen hat. Heute findest Du bei vielen Hosting-Anbietern die Möglichkeit diverse Applikationen, unter anderem auch WordPress, vollautomatisch zu installieren. Siteground* gehört hier zu den Hostern, die selbstverständlich auch diesen Service anbieten.​

Wenn Du bis hier alles umgesetzt hast solltest Du jetzt deinen ersten eigenen Blog haben. Herzlichen Glückwunsch! Wenn Du jetzt noch Fragen hast, so nutze bitte die Kommentarfunktion oder eine der weiteren, zahlreichen Möglichkeiten mit mir in Verbindung zu treten.​ Ich helfe gerne.​

 

 

Follow

About the Author

Viele Jahre nebenberuflich mit der Gestaltung von Homepages erfolgreich habe ich seit 2016 meinen Schwerpunkt auf Internetmarketing verlagert. Auf diesem Blog schreibe ich über meinen Weg zu einem profitablen Business. Mein Ziel ist es gemeinsam mit meinen Lesern den Weg aus dem Irrgarten des Internetmarketing zu beschreiten. Mein besonderes Interesse gilt Mindset, Tools, Technik, Kollegen, Vorbildern und Events die das Internetmarketing bestimmen.