Ist die Kundenreise “Customer Journey” deines Unternehmens durchgehend?

Mrz 17

Was ist eine Kundenreise?

Wenn Du im Internet Erfolg haben möchtest, dann kommst Du um eine durchgängige, schlüssige Kundenreise (auch Customer Journey genannt) nicht herum. Die Kundenreise unterstütz dich dabei neue Kunden zu gewinnen und zu halten.

Wenn deine Kundenreise gut aufgebaut und schlüssig ist, so sorgt sie am Ende sogar dafür, dass Deine Kunden dich mit neuen Interessenten versorgen.

Nun, was aber ist diese Reise?

Beziehungen zwischen Menschen werden dabei immer gleichermaßen aufgebaut. Es sind bestimmte Schritte, die einfach eingehalten werden müssen.

Ich weiß nicht, ob die Frage “Willst Du mich heiraten” unmittelbar nach dem ersten Augenkontakt jemals zum Erfolg geführt hat. Vorstellen kann ich es mir jedoch nicht. Es wurden einfach viel zu viele Schritte übersprungen. Im Marketing verhält es sich genauso. Wenn Du zu viele Schritte überspringst, fühlt sich der Interessent bedrängt und unwohl.

Einfach ausgedrückt beschreibt die Kundenreise den Prozess, den dein Kunde während der Beziehung mit dir und/oder deinem Unternehmen durchläuft.

  1. Aufmerksamkeit erzeugen – Der potentielle Kunde muss erst einmal wissen, dass es dein Unternehmen gibt.
  2. Den Interessenten überzeugen – Der potentielle Kunde kommt jetzt in dein Geschäft oder auf deine Homepage und informiert sich. Jetzt musst Du ihn überzeugen.
  3. Kontaktdaten gewinnen – Online ist dieser Schritt fast unerlässlich, in der Offlinewelt ist es ein Umsatzbooster.
  4. Interessent wird Kunde – Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo Du den Interessenten in einen zahlenden Kunden wandeln solltest.
  5. Den Kunden begeistern – Es ist bedeutend einfacher bestehenden Kunden weitere Produkte zu verkaufen als Neukunden zu gewinnen. Besonders, wenn sie begeistert sind.
  6. Gewinn generieren – Deinen Kunden weitere Angebote unterbreiten, die für dich zu weiteren Umsätzen fühhren.
  7. Kundenfeedback sammeln – Sammle Bewertungen und Rezensionen deiner zufriedenen Kunden und sorge dafür, das potentielle Kunden dir vertrauen.
  8. Partnerschaften Kundenempfehlungen – Hier ist der Zeitpunkt, wo deine Kunden freiwillig für deine Produkte werben, oder gar aus Überzeugung vermarkten möchten.

Diese acht Schritte sollten in deiner Marketing-Strategie gepflegt werden, wenn Du ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchtest. Es wird schwierig, wenn Du einzelne Schritte auslässt.

 

Warum es Online noch wichtiger ist diese Strategie zu verfolgen…

Du musst immer im Hinterkopf behalten, dass nicht nur die potentielle Kundschaft sondern auch das Angebot im Internet riesengroß ist. Du musst also dem Interessenten zeigen, warum er bei dir kaufen soll und nicht woanders. Dieser Schritt ist es, der online sicherlich schwerer ist als in deinem Geschäft, wenn Du deinem Kunden gegenüberstehst.

Wenn Du jedoch diese Marketing-Strategie verstanden hast, wird es dir mit einer gut aufgebauten Customer Journey gelingen, noch völlig unbekannte Interessenten durch den gesamten Prozess zu einem loyalen Kunden, der deine Leistungen gerne weiterempfiehlt.

Wenn Du deine Marketing-Strategie erstellst ist es deine Aufgabe mit jeder einzelnen Aktion den Interessenten/Kunden durch jeden Abschnitt deiner Kundenreise (Customer Journey) zu bewegen.

 

Sehen wir uns also die 8 Schritte einmal genauer an:

Aufmerksamkeit erzeugen

Du möchtest also neue Kunden für dein Unternehmen gewinnen.

Dafür ist es natürlich unabdingbar, dass der potentielle Kunde überhaupt weiß, das es dein Unternehmen/ Produkt/ Dienstleistung überhaupt gibt. Ich denke soweit sind wir uns einig.

Dieser Schritt ist der, der von den meisten mit dem Begriff Werbung verbunden wird. Werbung ist allerdings weit mehr als dieser erste Schritt, doch dazu später mehr.

Hier ein paar Beispiele aus der Offlinewelt:

Die Litfaßsäule

Der Flyer

Das Plakat

Die Leuchtreklame

 

Und hier ein paar Beispiele aus der Onlinewelt:

Facebookads

Google AdWords

Bannerwerbung

 

 

Auch im Fernsehen begegnen uns täglich Werbekampagnen mit dem einen Ziel die Marke und/oder das Angebot bekannt zu machen. Denken wir nur an “Ich bin doch nicht blöd…” von Media Markt oder “Sag nicht Projekt…” von Hornbach. Ständig ausgestrahlt und wiederholt, wird in kurzer Zeit jeder, der Fernsehen schaut wissen, wer hier wirbt und wofür.

 

Alle diese Beispiele haben das Ziel die Marke oder das Angebot bekannt zu machen.

Sie alle können ihren Zweck sehr gut erfüllen, vorausgesetzt sie werden dort platziert, wo die ideale Zielgruppe sie zu sehen bekommt.

Also abschließend sei zu Punkt 1 der Kundenreise gesagt, dass es hier um nichts anderes geht als dein Angebot oder dein Unternehmen bekannt zu machen.

Wer nicht weiß, dass es dich gibt wird niemals bei dir kaufen!!! So einfach ist das.

Den Interessenten überzeugen

OK, dein 1. Schritt der Kundenreise hat also gewirkt und der potentielle Käufer ist auf dein Angebot aufmerksam geworden.

Er kommt in deinen Laden oder besucht deine Homepage. In beiden Fällen gilt es jetzt den potentiellen Kunden zu überzeugen.

Hierbei ist es jetzt ganz wichtig zu beachten, dass Du für diesen Besucher noch vollkommen unbekannt bist. Jetzt gilt es eine Beziehung zu diesem potentiellen Kunden aufzubauen.

[Offline]Hier liegt es jetzt an dir, dass der Interessent sich bei dir gut fühlt, Vertrauen gewinnt, ihm dein Angebot (Sortiment) gefällt. Vielleicht gibt es die Möglichkeit das Produkt zu testen oder Du kannst es ihm vorführen und erklären.

 

[Online]Im Onlinemarketing ist es noch wichtiger jetzt das Vertrauen des Besuchers zu gewinnen. Geschichten über schlechte Erfahrungen im Netz sind allgegenwärtig und die Nutzer sind erst einmal skeptisch und vorsichtig.

Der Interessent sollte jetzt das finden, was ihm in deiner Werbeanzeige versprochen wurde.

Du musst ihm mit informativem und bestenfalls auch unterhaltsamen Inhalt Mehrwert bieten. Überzeuge ihn von deiner Kompetenz mit wertvollen Inhalten und viel Hintergrundwissen.

Und an dieser Stelle noch einmal mein Rat an alle diejenigen, die befürchten zu viel Wissen preiszugeben.

Wenn Du nicht den ultimativen Trick auf Lager hast, den sonst wirklich keiner kennt, dann hau dein Wissen raus. Es gibt fast nichts, was man im Internet nicht findet. Notfalls “google” selbst und schau nach. Finde den besten Artikel zu deinem Thema und erstelle einen Besseren.

Beginne mit dem Interessenten zu interagieren. Fordere ihn auf deine Artikel zu kommentieren oder einem deiner Social Media Kanäle zu folgen.

Zusammenfassend geht es in dieser Phase der Kundenreise darum, Vertrauen aufzubauen und den Interessenten zu überzeugen, dass Du für ihn die richtige Wahl bist, wenn er ein Problem hat, welches Du lösen kannst. Wenn dir das gelungen ist kommt jetzt der 3. Schritt in deiner Kundenreise.

Kontaktdaten gewinnen

Hier wird es wichtig, denn jetzt gilt es den Kontakt zu dem Interessenten nicht zu verlieren. Der potentielle Kunde kennt dich jetzt und hat Interesse gezeigt, ist aber evtl. noch unentschlossen.

Wenn er jetzt geht ist die Chance, dass er wiederkommt sehr gering und das gilt insbesondere Online!

Die Regel sagt, dass der Internetuser im seltensten Fall beim 1. Kontakt kauft. Diese Verkäufe liegen bei etwa 2%. Wann ein Interessent wirklich zum Kunden wird, ist schwer zu sagen und hängt von vielen Faktoren ab. Die Meinungen gehen hier sehr auseinander, liegen jedoch im Durchschnitt zwischen 4 und 8 Kontakten.

Es ist für dich also extrem wichtig, dass Du weitere Gelegenheiten erhältst mit dem Interessenten in Kontakt zu treten. Es gilt letztendlich sein Vertrauen zu erlangen.

Wie kannst Du also dafür sorgen, dass dein Interessent wieder auf deine Seite kommt?

Du kannst Retargeting betreiben – Du kennst das: Du siehst dir in einem Shop einen Kühlschrank an und wirst danach tagelang beim surfen von Kühlschränken verfolgt. Stimmts?

Das ist schon effektiver als deine Werbeanzeigen, welche Du schaltest um Neuinteressenten zu gewinnen.

ABER. Das immer noch effektivste Mittel mit deinen Interessenten in Kontakt zu bleiben ist – Seine Kontaktdaten zu bekommen.

Dies funktioniert jedoch nicht, indem Du ihn lediglich bittest Dir seine Telefonnummer, Adresse oder E-Mail-Adresse aufzuschreiben.

Diese für dich wertvolle Information bekommst Du in der Regel nur über einen Tausch gegen etwas, was für deinen Interessenten ebenfalls wertvoll ist.

Hier ein paar Beispiele:

Ladengeschäft:

Ich war in einem Geschäft für Herrenhemden. Die Verkäuferin hat mich sehr gut beraten und sich wirklich Mühe gegeben, jedoch habe ich an dem Tag nicht das richtige Hemd gefunden.

Bevor ich dann den Laden verlassen habe, hat sie mich gefragt, ob ich daran interessiert wäre eine VIP Karte zu bekommen.

Die Vorteile: Information über besondere Aktionen, Rabatte bei weiteren Einkäufen, Informationen bei Erscheinen der neuen Kollektionen usw.

Um diese Karte zu erhalten musste ich natürlich meine Kontaktdaten hinterlassen.

Wertvoller Vorteil für den Kunden: Rabatte.

Restaurant:

In einem Restaurant werden die Gäste nach dem Essen gefragt, ob es ihnen geschmeckt hat und ob sie Interesse daran hätten regelmäßig exclusive Rezepte und Infos des Küchenchefs zu erhalten. Die E-Mail-Adresse reicht.

Ich denke wir sind uns einig, dass diese Gäste auch zum Osterbrunch, zum Muttertag, zum Vatertag, zur Weihnachtsgans oder zur Sylvesterparty Einladungen in ihrem E-Mail-Postfach erhalten.

Mit Sicherheit ein großer Vorteil für dieses Restaurant gegenüber den Mitbewerbern.

Wertvoller Vorteil für den Kunden: Exclusive Rezepte vom Küchenchef.

Onlinehandel:

Ich besuche otto.de und direkt auf der Startseite begrüßt mich ein Banner “Wohnwochen: Bis zu 500 € geschenkt – Jetzt anmelden und Belohnung sichern.

“Darauf geklickt erwartet mich eine kurze Erläuterung des Programms mit der abschließenden Aufforderung meine E-Mail-Adresse einzugeben um an dem Programm (Je mehr Du einkaufst, je mehr Rabatt erhältst Du) teilzunehmen.

Wertvoller Vorteil für den Kunden: Bis zu 500 € Rabatt.

Ich denke Du verstehst, was die Idee dahinter ist.

Interessent wird Kunde

Wenn Du schon öfters solch ein Gratis-Angebot, wie gerade beschrieben, angenommen hast, wirst Du vielleicht auch schon folgendes bemerkt haben.

Du kommst nach dem Eintrag deiner E-Mail-Adresse auf eine Dankeseite, auf der dir ein weiteres Angebot gemacht wird.

Dieses liegt in der Regel zwischen 1 € und 20 €, kann in höherpreisigen Geschäften jedoch auch etwas höher liegen.

Dieses Angebot hat nur ein einziges Ziel: Den Interessenten zum Kunden zu machen.

Es ist deutlich einfacher bestehenden Kunden etwas zu verkaufen, als Neukunden zu akquirieren.

Diese niedrigpreisigen Einstiegsangebote dienen nicht dazu Gewinn zu machen.

Wenn Du also solch ein Angebot anbietest und der Interessent hat dieses angenommen, so ist das ein weiterer, mächtiger Schritt in der Beziehung zu deinem Kunden. Er hat damit gezeigt, dass er zumindest soviel Vertrauen zu dir aufgebaut hat, dass er bereit ist eine, wenn auch kleine, Ausgabe bei dir zu tätigen.

Nachfolgend ein paar Beispiele:

Ein Online-Beispiel aus dem Englischen

Ein Online-Beispiel aus dem Deutschen (Nur für NEUKUNDEN!)

Offline Beispiele

  • Der Hamburger für 1€ bei McDonalds
  • Das Schnuppertraining in der Hundeschule für 5 €
  • Die erste Heizungswartung für 50 € beim Heizungsinstallateur.

Es gibt also viele Beispiele, wie Du hier vorgehen kannst. Es ist, je nach Branche, Kreativität gefragt hier ein entsprechendes Einstiegsangebot zu entwickeln.

Den Kunden begeistern

Bis jetzt hast Du wahrscheinlich noch keinen großen Umsatz gemacht, wenn überhaupt.

Mit deinem Einstiegsangebot solltest Du jetzt deinen neuen Kunden begeistern. Es ist der Zeitpunkt gekommen seine Vertrauen in dich und dein Produkt/Service zu rechtfertigen.

Wenn dein Einstiegsangebot nicht die Erwartungen erfüllt, dann wird dies wahrscheinlich der letzte Kauf bei dir gewesen sein und all die Bemühungen bis dahin waren umsonst.

Liefere hier mehr, als der Kunde erwartet und sorge dafür, dass dein Produkt wertvoll ist. Dein neuer Kunde hat bei dir  gekauft und nicht bei deinen Mitbewerbern. Das ist großartig und nicht selbstverständlich.

Wenn ihn jetzt dein Einstiegsangebot überzeugt, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er weitere Produkte und Services bei dir kauft. Anders herum stellt sich natürlich die Frage, warum der Kunde erneut bei dir kaufen sollte, wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung nicht überzeugt.

Damit sind wir auch bereits bei dem nächsten wichtigen Punkt in deiner Kundenreise. In diese Phase (“Den Kunden begeistern”) musst Du deinen Kunden nach jedem Kauf erneut bringen.

Dann, und nur dann, wird es dir ermöglichen deinen Kunden immer wieder aufs neue deine Produkte zu verkaufen. Und sie werden gerne kaufen, wenn Du es schaffst sie immer wieder zu überzeugen, zu begeistern.

Denke dir zu jedem Angebot etwas aus, mit dem dein Kunde nicht gerechnet hat.

Sorge für den WOW-Effekt! 

Ein paar Beispiele:

Beispiel 1:

Vor ein paar Wochen habe ich mir einen Podcast angehört, in dem ein Unternehmer namens Mathias Aumann interviewt wurde.Dort hat er sein Buch mit dem Titel “Nicht schulklug, sondern straßenschlau” vorgestellt. Das hörte sich sehr interessant an und ich habe es mir dann für 6,95 € (für die Versandkosten) bestellt.

Was dann kam, war schon ein tolles Paket. WOW!

In der rechten Seitenleiste kannst Du dir das Buch bestellen, wenn Du das Paket selbst in den Händen halten möchtest. Werbung

Bei diesen ganzen Büchern, die derzeit für den Versandkostenpreis “verschenkt” werden müsstest Du jetzt eine Kombination aus Den beiden folgenden Phasen der Customer Journey erkennen:

Kontaktdaten gewinnen & Interessent wird Kunde

Richtig?

Beispiel 2:

Stell dir vor, Du bist Finanzdienstleister. Der normale Ablauf wäre doch, dass Du, wie auch immer, einen Kontakt generierst.

Mit diesem vereinbarst Du einen Termin. An diesem Termin machst Du eine Bedarfsanalyse um deinen Kunden optimal zu beraten.

Du stellst ihm in einem weiteren Termin als Ergebnis deiner Analyse deine Produkte vor und im besten Fall übernimmt der Kunde deinen Vorschlag.

Gerade aber der erste Termin ist in den häufigsten Fällen für den Kunden ein nicht zwingend gewollter Termin. Oftmals kommt dieser aus Gefälligkeit zustande.

“Na gut, lass den mal kommen”.

Ganz anders kann sich die Sache aber entwickeln, wenn Du den Kunden schon vor dem ersten Termin per E-Mail mit ein paar kurzen aber Augen öffnenden Informationen auf diesen Termin vorbereitest.

Dazu vielleicht eine Checkliste mit Unterlagen, die dein Kunde am Termin zur Hand haben sollte, damit Du möglichst wenig seiner Zeit in Anspruch nimmst.

Kurz vor dem Termin noch eine kurze E-Mail zur Erinnerung.

Du würdest dich jetzt schon sehr von vielen Mitbewerbern abheben.

Der Kunde erwartet das nicht und wäre sicher überrascht, WOW!

Das Beste daran ist, dass dich das kaum Mehraufwand kostet, da dieser Prozess mit entsprechender Software voll automatisierbar ist.

Beispiel 3:

Sicherlich hast Du auch schon viele Friseurbesuche hinter dir. Wie war anfangs die Erwartung?

Einmal schneiden bitte, Du erklärst noch wie. Vielleicht kommt noch waschen dazu. Die Haare werden gekürzt, evtl. noch gewaschen und fertig. Bis zum nächsten mal.

Was aber, wenn der Besuch beim Friseur mit der Frage beginnt, welches Getränk es denn sein darf. Nachdem der Kaffee serviert ist folgt eine angenehme Kopfmassage bevor der Friseur das erste mal an den Stuhl tritt. WOW!

Um es noch einmal deutlich zum Ausdruck zu bringen:

IN DIESE PHASE MUSST DU DEINEN KUNDEN NACH JEDEM KAUF BRINGEN!

Gewinn generieren

In dieser Phase der Customer Journey hast Du, wenn bisher alles gut gelaufen ist, es geschafft einen neuen Kunden zu gewinnen, der

  • Vertrauen zu dir hat
  • von deinen Leistungen überzeugt ist
  • überrascht ist von dem Mehrwert, den Du lieferst
  • immer wieder zu dir kommen wird, wenn er Produkte oder Services benötigt, die Du bietest

Du hast mit diesem Kunden evtl. bis jetzt noch keinen Gewinn erzielt, aber Du hast mit dem Kunden eine Beziehung aufgebaut, die ihn zu einem treuen Kunden macht.

Weiterhin hast Du, wenn er nicht schon von alleine zu dir kommt und mehr möchte, seine Kontaktdaten. Darüber kannst Du ihn jetzt mit all deinen Angeboten und Leistungen vertraut machen. Du kannst ihm weiterhin Mehrwert liefern und es wird nur eine Frage der Zeit sein, wann er wieder bei dir kauft.

Warum sollte er auch nicht kaufen? Er interessiert sich doch für das, was Du anbietest, er vertraut dir und ist bereits von deinen Leistungen überzeugt.

Deine Aufgabe ist es, für diese Phase passende Produkte zu kreieren.

Überlege dir, womit Du dein Hauptprodukt aufwerten kannst. Welche Upgrades zu deinem Angebot sind möglich.

Du bist Coach und bietest z.B. Videotrainings an. Dann wären evtl. folgende Upgrades denkbar:

  • eine geschlossene Facebook-Gruppe
  • eine sofortige Freischaltung der Inhalte, welche sonst wochenweise freigeschaltet werden
  • Privatcoaching durch dich
  • Ein Zusatzpaket mit Eintrittskarte zu einer deiner Veranstaltungen, Checklisten und physischen Arbeitsbüchern zum Kurs.

Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Sieh dir die Fluggesellschaften an. Allesamt bieten sie Upgrades auf Business- oder First-Class.

Auch die Bahn bietet 2. Klasse und als Upgrade 1. Klasse an.

Du hast ein Fotogeschäft?

Biete deinen Kunden, welche hochwertige Kameras bei dir gekauft haben doch einen jährlichen (im Abo) VIP-Reinigungsservice an und weil der Fotograf sehr beschäftigt ist natürlich mit “abholen -> reinigen -> zurückbringen  – am selben Tag” Garantie.

Kundenfeedback sammeln [UND SEHR ERNST NEHMEN!]

Kundenfeedback ist enorm wichtig, um deine Bemühungen immer wieder anzupassen und deine Kunden zu begeistern.

Auch, oder gerade wenn einmal etwas daneben gegangen ist, ist das Feedback für dich wichtig und Du solltest tunlichst darauf eingehen.Es ist ein großer Unterschied, ob der verärgerte Kunde dir gegenüber seinen Unmut äußert, oder in seinem Umfeld oder gar seinem gesamten sozialen Netzwerk.

Sammeln wollen wir jedoch das positive Feedback 🙂 – also los!

Deine Kunden sind sehr zufrieden mit dir und haben viel Freude mit deinen Produkten und/oder Services und haben dir jetzt auch die Gewinne eingebracht, auf die deine Customer Journey hinarbeitet. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen um positive Kundenstimmen zu bekommen.

Diese kommen aber selten von ganz alleine (negative eher). Also musst Du ein System aufsetzen, um an diese Stimmen (Rezensionen) zu kommen.

Hier Vorschläge dazu:

  • Du kannst ein Gewinnspiel veranstalten, bei dem unter allen Einsendern einer Videorezension der Gewinner eines tollen Preises gezogen wird.Du vergibst im Tausch mit Rezensionen kleine Gutscheine.
  • Jede von dir veröffentlichte Rezension mit Bild erhält 10 EUR.
  • Du hast ein Ladengeschäft und arbeitest bereits mit z.B. VIP-Kundenkarten. Gib diesen Kunden doch Karten zur Weiterempfehlung mit. Registriert sich ein Neukunde für die VIP-Kundenkarte (Kundendaten – Du erinnerst dich!?), so erhält der Werber einen Gutschein, eine Flasche Sekt oder etwas anderes zu deinem Geschäft passendes.
  • Auch in einem Ladengeschäft machen sich Rezensionen oder Danksagungen mit Bild sehr gut. Schön eingerahmt eine wertvolle Deko.
  • Nutze Dienstleister zum Sammeln von Kundenfeedback.

Die Lichtex.de GmbH vertraut hier auf Trusted Shops…

 

Vertrauen schaffen in der Customer Journey - Kundenreise

 

 

…und auch die Profis von Proven Expert reden nicht nur, sondern leben es vor

 

 

 

Rezensionen von echten Kunden sind sehr wertvoll, denn sie sorgen auf deiner Homepage für Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

 

 

Mit Kundenbewertungen den Umsatz steigern

 

 

Mit Kundenbewertungen den Umsatz steigern – eine Infografik von eKomi.de

Partnerschaften/ Kundenempfehlungen

Während die zufriedenen Kunden sich bereit erklären, dir gute Bewertungen auszustellen, so folgt jetzt der nächste Schritt.

Hier kommt jetzt der hoch begeisterte Kunde zum Zuge. Dieser empfiehlt seinem direkten Umfeld direkt deine Produkte und Dienstleistungen aus freien Stücken.

Ein sehr wertvoller Vorgang, da natürlich Empfehlungen von Freund zu Freund eine sehr hohe Wertigkeit genießen.Der so gewonnene Neukunde wird dir einen großen Vertrauensvorschuß gewähren.

Braineffekt verteilt Gutscheine zum weiterleiten per E-Mail

Eine Steigerung ist jetzt noch durch Partnerschaften mit sogenannten Zielgruppenbesitzpartnern möglich.

Was verbirgt sich dahinter?

Zielgruppenbesitzpartner haben die gleiche Zielgruppe wie Du, stehen jedoch nicht in direkter Konkurrenz zu dir.

Zum Beispiel der Hersteller von Fitnessbekleidung und die Fitnesskette.

Wenn es dir gelingt, einen derartigen Partner so sehr von deinen Leistungen zu überzeugen, dass er deine Leistungen seiner Zielgruppe (hier den Kunden, dessen Kontaktdaten der Partner besitzt) empfehlen wird, so kann das dein Geschäft förmlich durch die Decke gehen lassen.

Je nach Zielgruppe solltest Du hier auf den Ansturm gut vorbereitet sein. Da solche Partnerschaften in der Regel auf Gegenseitigkeit beruhen, ist der Effekt sicher umso größer, je größer deine eigene Kundendatenbank und somit auch die deines Partners ist.

Wie sieht es also mit der Customer Journey bei dir aus?

Wo ist die Kundenreise bei dir unterbrochen oder noch nicht vollständig. Was ist dir noch nicht klar geworden?

  • Du weißt nicht, wie Du anfangen sollst (Blog erstellen)
  • Dir fehlen die Ideen
  • Mir fehlt ein klares Ziel
  • Es ist alles so verwirrend
  • Schildere mir dein Problem und ich werde dir antworten:
Ja Peter, ich möchte dir eine Frage stellen

Gerne kannst Du auch in die Kommentare schreiben.

Wie sieht es bei dir aus?Bist Du auf einem guten Weg?Hat dir der Artikel geholfen?Welches Thema interessiert dich am meisten?

Ich freue mich über jeden Kommentar.

Bei mir sieht es schon ganz gut aus aber ich möchte mehr über das Thema Internetmarketing wissen:

Der Bücherclub

Wenn Du so gerne liest wie ich, dann ist vielleicht mein Bücherclub etwas für dich. In meinem Bücherclub (www.petersbuecher.de) stelle ich dir Bücher zu den Themen Internetmarketing, Business, Produktivität und Persönlichkeitsentwicklung vor, welche ich selbst gelesen habe. Ich erzähle etwas darüber, was man in den Büchern lernen kann, wie sie dir helfen können und welche Alternativen es evtl. gibt. Weiterhin freue ich mich darauf von dir Empfehlungen zu erhalten, über die ich dann wiederum berichten werde.

Die Produktivitätsapps

Abschließend möchte ich dir noch meine App-Review-Seite (www.petersapps.de) empfehlen. Auf dieser Seite werde ich selbst getestete Apps und Internetdienste rund um das Thema Internetmarketing, Produktivität und Arbeitsalltag vorstellen.

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Über den Autor

Viele Jahre habe ich erfolgreich Homepages erstellt. Seit 2014 habe meine Liebe zum Internetmarketing entdeckt und meinen Schwerpunkt darauf verlagert. Auf diesem Blog schreibe ich über Internetmarketing, Neukundengewinnung und Selbstständigkeit. Mein besonderes Interesse gilt Mindset, Tools, Technik, Kollegen, Vorbildern und Events die das Internetmarketing bestimmen.

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